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Warum Behörden jetzt handeln müssen

Die rechtliche Lage ist eindeutig: US-Software in der öffentlichen Verwaltung ist ein Risiko, das sich nicht mehr ignorieren lässt.

Der US Cloud Act (2018) verpflichtet amerikanische Unternehmen, Daten auf Anfrage an US-Behörden herauszugeben, selbst wenn die Server in Europa stehen. Das betrifft Microsoft 365, Google Workspace und Amazon Web Services gleichermaßen. Für Einrichtungen, die mit Bürgerdaten, Gesundheitsdaten oder sicherheitsrelevanten Informationen arbeiten, ist das mit der DSGVO nicht vereinbar.

Mit der NIS2-Richtlinie (seit Oktober 2024 in Kraft) verschärft die EU die Anforderungen an die Cybersicherheit in der öffentlichen Verwaltung erheblich. Betreiber wesentlicher Dienste, darunter auch Behörden, müssen ihre Lieferketten und IT-Abhängigkeiten nachweislich absichern. Die Abhängigkeit von einem einzigen US-Anbieter wird damit zum dokumentierten Risiko.

Gleichzeitig steigen die Lizenzkosten für Microsoft 365 und vergleichbare Produkte jedes Jahr. Viele Gemeinden und Landesverwaltungen geben mittlerweile sechsstellige Beträge für Software aus, die sie weder kontrollieren noch prüfen können. Es gibt einen besseren Weg.

Lösungen für den öffentlichen Sektor

Erprobte Open-Source-Alternativen, die in europäischen Verwaltungen bereits im produktiven Einsatz sind. Gehostet in europäischen Rechenzentren, vollständig unter Ihrer Kontrolle.

Dokumente & Zusammenarbeit Nextcloud
Office-Suite Collabora Online
Identitätsmanagement Keycloak
E-Mail & Kalender Souveräne E-Mail (Mailcow / Mailbox.org)

Europäische Referenzprojekte

Der Weg zu Open Source in der Verwaltung ist kein Experiment. Zahlreiche europäische Institutionen haben den Wechsel bereits vollzogen und dokumentiert.

Schleswig-Holstein: LibreOffice für 30.000 Arbeitsplätze Französische Gendarmerie: Ubuntu auf 72.000 PCs Italienisches Militär: LibreOffice als Standard München LiMux: Lessons Learned aus einem Jahrzehnt Linux-Migration

Diese Projekte zeigen: Open Source in der Verwaltung funktioniert im großen Maßstab. Die Erfahrungen daraus, was gelungen ist und was man besser machen kann, fließen direkt in unsere Beratung ein. Gerade das Beispiel München zeigt, wie wichtig neben der Technik auch das Change Management und die politische Rückendeckung sind.

Compliance & Beschaffung

Open-Source-Lösungen erfüllen die strengen Anforderungen der öffentlichen Verwaltung, von der DSGVO über NIS2 bis zum Vergaberecht.

DSGVO by Design

Alle Daten verbleiben in europäischen Rechenzentren. Kein Datentransfer in Drittstaaten, keine Hintertüren durch den US Cloud Act. Volle Kontrolle über Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten.

NIS2-ready

Transparente Lieferketten, auditierbare Software, keine Blackbox-Abhängigkeiten. Open-Source-Lösungen ermöglichen die von NIS2 geforderte Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur und deren Sicherheitsnachweise.

Österreichisches E-Government

Kompatibel mit bestehenden E-Government-Standards und Schnittstellen. Integration mit dem Portalverbund, ELAK-Systemen und der ID Austria. Offene Standards wie PDF/A, ODF und SAML als Grundlage.

Beschaffungsfreundliche Lizenzierung

Keine proprietären Lizenzmodelle, keine Vendor-Lock-in-Klauseln. Open-Source-Software ist vergaberechtlich unkompliziert. Die Dienstleistung, nicht die Lizenz, steht im Mittelpunkt der Beschaffung.

Beratungsgespräch für Ihre Behörde

Wir zeigen Ihnen, welche Open-Source-Lösungen für Ihre Verwaltung in Frage kommen, was der Umstieg kostet, und wie ein realistischer Zeitplan aussieht. Kostenlos und unverbindlich.

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